Ein Liebesbrief mit Rechtschreibfehlern


Wiesbadener Kurier

Januar 2019

Wiesbadener Schauspielschüler wirken in dem Film „I wonder“ mit, der Legasthenie thematisiert

Obwohl viele Deutsche davon betroffen sind, wird die Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche wenig thematisiert. Corinna van Eijk, die Leiterin der Jugendschauspielschule Scaramouche, war deshalb gleich begeistert, als die Regisseurin Oliva Nigl anfragte, ob sie das Filmprojekt „ I wonder“ unterstützen würde, das sich mit dem Thema befasst. Der Film begleitet die siebenjährige Marie gespielt von Scaramouche Schauspielschülerin Maxi Scherer, die von ihren Mitschülern wegen ihrer Legsthenie gemobbt wird und von der Lehrerin missverstanden wird. Auch als sie sich in den 15 jährigen Leo gespielt von Scaramouche Schüler Lucas Freigang verliebt, und ihr Liebesbrief an ihm voller Rechtschreibfehler ist, erntet sie dafür wenig Verständnis. Nach einem umfangreichen Casting in der Scaramouche Academy konnten alle Rollen mit jungen Schauspielschülern besetzt werden – mehr als 50 Kinder wirken in dem 25 minütigen Film mit. Gedreht wurde an 8 Tagen, unter anderem in der Elly-Heus Schule und der Pestalozzi Grundschule. Das Projekt wurde nicht nur von der Scaramouche Academy unterstützt, sondern auch vom Bundesverband Legasthenie sowie von Jan Scmok von Spektrum Film Mainz. Er soll auf Festival und in den sozialen Medien gezeigt werden.

 

Der Merkurist berichtet ebenfalls: https://merkurist.de/wiesbaden/i-wonder-50-kinder-stehen-in-wiesbaden-vor-der-kamera_wuF

Der Film „I wonder“ ist auf Youtube zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=uDo7u4QMs88